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Klimacamp Leipziger Land geht zu Ende

Das Klimacamp Leipziger Land 2021 geht zu Ende. Nach vier Tagen Aufbau, fünf Tagen Bildungsprogramm, tollen Konzerten und Vernetzungstreffen und einer kraftvollen Abschlussdemo sind nun die letzten Zelte abgebaut.

Das Klimacamp Leipziger Land hat damit in diesem Jahr einen inhaltlichen Turn geschafft: Während Pödelwitz als Ort der Transformation nun weiter existieren kann, haben wir als Orgakreis uns dieses Jahr dem Thema Flufhafen Leipzig/Halle gewidmet. Diese neue thematische Ausrichtung ändert jedoch nichts an unseren antikapitalistischen, feministischen und basisdemokratischen Überzeugungen: Wir kämpfen weiter um Klimagerechtigkeit!

Das Bildungsprogramm und die Beiträge auf der Abschlussdemo haben gezeigt, dass der #LEJ viele Kämpfe intersektional verbindet und somit ein Kristallisationspunkt der Klimabewegung ist:

1. Der Flughafen Halle/Leipzig ist Ort von Massenabschiebungen und zeigt vor Ort das rassistische Grenzregime der Festung Europa. Wir haben daher stark gemacht, dass Abschiebungen gestoppt werden und Grenzen radikal geöffnet werden müssen.

2. Der Flughafen Halle/Leipzig zeigt das kapitalistische Wachstumsparadigma auf, verkörpert durch die DHL: Wir kämpfen für eine Postwachstumsgesellschaft, in der sich Menschen frei bewegen dürfen, #bullshitflüge aber gestoppt werden und wir lokal und suffizient produzieren, was wir für ein Gutes Leben brauchen. Wir stehen für einen Stopp der Ausbeutung von Vielen auf Kosten weniger.

3. Der Flughafen Halle/Leipzig soll ausgebaut werden. Gemeinsam mit den Bürger*innen-Initiativen und #CancelLEJ fordern wir: Rückbau statt Ausbau! Der Flughafenausbau muss verhindert werden, es braucht Nachtflugverbote und eine massive Reduktion des Flugverkehrs, hier und überall. Für Mobilitätsgerechtigkeit.

Flugverkehr ist bisher innerhalb der Klimabewegung eher ein Randthema gewesen, auch wenn insgesamt die Verkehrswende immer mehr in den Fokus rückt, wie nun die IAA-Proteste zeigen. Das Klimacamp Leipziger Land kann erst ein Anfang sein, um antirassistische und Klimagerechtigkeitskämpfe noch stärker zusammenzudenken und in den Fokus zu rücken.

Wir kommen wieder!

#cancelLEJ

Abschlussdemo am 4. September: UMBAU STATT AUSBAU – LEJ ZUM SICHEREN HAFEN

Kraftvolle Demo – massive Polizeipräsenz

Am 4. September haben wir mit einer kraftvollen Rad- und Latsch-Demo gezeigt, dass wir die Themen des Klimacamps Leipziger Land auch zum Ort des Geschehens tragen. Der Flughafen Leipzig/Halle ist Tatort von Abschiebungen, Mobilitätsungerechtigkeiten und Klimaverbrechen. Wir haben uns mit 150 Menschen dagegen gestellt und waren laut!

Auch massive Polizeipräsenz mit quasi eins-zu-eins-Betreuung hat uns nicht davon abgehalten, Präsenz zu zeigen. Im Gegenteil! Dass die Cops so massiv DHL und Mitteldeutsche Flughafen AG beschützen, hat uns gezeigt: Wir sind hier richtig! Wir kommen wieder, denn unser Ziel ist klar: #cancelLEJ!

 

Kommt mit dem Rad zur Demo am 4. September!

Das Gute Leben für Alle geht nur mit einem System Change! Was das am Flughafen bedeutet? Lärmbelästigung, Abschiebungen und den kapitalistischen (Militär-) Logistikumschlagplatz abschaffen.

Am Samstag nehmen wir Mobilitätsgerechtigkeit deshalb selbst in die Hand und ziehen mit einer kraftvollen Demo vom Klimacamp ins Zentrum Leipzigs und von dort mit Rädern oder ÖPNV weiter zum Leipziger Flughafen und an die Pforten von DHL.

Folgende Gruppen werden bei der Demo dabei sein:
– Am Boden bleiben
– Leipzig bleibt friedlich
– Protest LEJ
– Cancel LEJ
– Aktionsbündnis gegen Flughafenausbau LEJ
– Klimacamp Leipziger Land

Seid dabei und stellt euch gegen den Ausbau des Flughafens Halle/Leipzig!

Wann & Wo: Samstag, 4. September, 11 Uhr Wilhelm-Leuschner-Platz

An der Demo könnt ihr mit dem Rad oder zu Fuß teilnehmen, es gibt zwei verschiedene Routen, die beide am Flughafen enden. Wir starten morgens gemeinsam vom Camp und fahren erst einmal zur Auftaktkundgebung. Dort ist dann der angemeldete Startpunkt der Demo.

Hier noch einmal der Ablauf, falls ihr auf dem Weg dazukommen möchtet:
11:00-11:45 Uhr Auftaktkundgebung Wilhelm-Leuschner-Platz
13:30-14:00 Uhr Zwischenkundgebung DHL-HUB
15:00-16:00 Uhr Mittagspause, Kursdorf an der Kirche
17:00-19:00 Uhr Abschlusskundgebung am Flughafen

Aktiv werden!
Wir möchten mit der Demo ein Zeichen gegen den Ausbau des Flughafens zugunsten großer Konzerne wie DHL und für die Stärkung von Menschenrechten für alle setzen! Bringt daher gelbe Boxen (DHL-Bezug) mit und schreibt eure Forderungen drauf um deutlich zu machen: Wir stellen uns gegen den Flughafenausbau und fordern eine Öffnung aller Grenzen für Menschen statt für Waren!

Am Freitag findet außerdem ein Aktionsplenum auf dem Camp statt, kommt gern dazu.

Anreise
Kommt am besten schon am Freitag aufs Camp, damit wir uns gemeinsam auf die Demo vorbereiten können. Infos zur Anreise zum Camp findet ihr hier. Bitte beachtet dabei unser Hygiene-Konzept. Abstands- und Hygieneregeln gelten selbstverständlich auch während der Demo. Für mehr Infos am Tag und zum aktuellen Geschehen könnt ihr unseren Twitter-Kanal checken.

Klimacamp? – Noch nie gehört!
Seit dem 27.8. sind wir mit dem Klimacamp Leipziger Land am Störmthaler See, um uns für mobilitätsgerechte Verhältnisse zu engagieren. Wir freuen uns sehr hier eine Vielzahl klimaaktivistischer Gruppen vor Ort zu haben, die sich für eine Mobilitätswende und Bewegungsfreiheit miteinander vernetzen, bilden und Pläne schmieden, um sich für eine gemeinsame Bewegung stark zu machen. Im lokalen Fokus steht hierbei für uns der Flughafen Leipzig/Halle. Gemeinsam mit #cancelLEJ und dem Aktionsbündnis Flughafen kämpfen auch wir gegen den Flughafenausbau und fordern einen Umbau der Mobilitätsverhältnisse.

Aktuelle Informationen zu Corona auf dem Camp

Am Mittwoch gab es einen Corona-Fall auf dem Camp. Die Person ist mitlerweile abgereist. Bisher gab es keine weiteren positiven Fälle. Es wurden mögliche Kontaktpersonen informiert.

Wir möchten euch diese Info nicht vorenthalten. Zugleich haben wir im Vorfeld ein Corona-Hygienekonzept ausgearbeitet, um mit solchen Fällen umgehen zu können. Das Konzept findet ihr hier: https://www.klimacamp-leipzigerland.de/umgang-mit-corona/. Bitte lest es vor der Anreise, sodass wir uns gemeinsam gut an die Regeln halten können.

Menschen können weiter zum Camp anreisen. Ihr entscheidet selbst, wie ihr mit der Situation umgehen möchtet. Wir werden auf der Website weiter informieren, wenn sich Änderungen zur Anreise oder den Corona-Regeln ergeben.

Anreiseinfos: Bitte kommt mit Rad, Bus & Bahn

Der Aufbau hat begonnen, immer mehr Menschen reisen zum Camp an. Wir haben euch die wichtigsten Infos zur Anreise hier zusammengestellt. Wir haben leider nur begrenzt Kapazitäten, daher können wir nur in dringenden Fällen einen Shutte anbieten:

Bitte entscheidet selbst, ob ihr einen Shuttle benötigt und reist wenn möglich mit Rad & ÖPNV an. Der Shuttle ist vor allem für Menschen, für die die Anfahrt eine schwere Hürde darstellt und für BIPOC, bzw. für Personen, die einen sicheren Raum oder eine barriereärmere Anreise brauch. Der nächstgelegene Bahnhof ist Belgershain, von dort könnten wir dich gut abholen. Wir können leider keine Menschen vom Leipziger Hbf abholen.

Bitte melde dich spätestens zwei Stunden vor deiner Anreise telefonisch bei uns. Dann können wir besprechen, ob und wie wir einen Shuttle, zum Beispiel auch vom S-Bahnhof Böhlen, ermöglichen können.

Die Telefonnummer ist: 015210140181

 

Anmeldung für das Camp startet heute!

Endlich ist es soweit: ab heute könnt ihr euch hier für das Klimacamp anmelden und euch und euren Freund:innen eure Plätze sichern! Im Rahmen der Pandemie-Situation möchten wir ein sicheres Camp für alle ermöglich und haben uns deshalb entschieden die Anzahl der Mehrtagesbesucher:inen zu beschränken. Tagesbesucher:innen können sich mit Beginn des Camps hier auf der Website darüber informieren, ob wir tagesaktuell noch freie Plätze haben.
Die Ausarbeitung unseres Corona-Hygiene-Konzeptes liegt in den letzten Zügen und wird zeitnah auf der Website einzusehen sein.

Ort des Geschehens wird dieses Jahr im Süden von Leipzig am Ufer des Störmthaler Sees sein, genauere Anreiseinformationen stellen wir euch zeitnah zur Verfügung.

Friedlicher Kampf gegen die Zerstörung eines Naturschutzgebiets

Unsere Freunde von Ende Gelände und ein breites Bündnis für eine echte Verkehrswende haben am ersten Juniwochenende diese Hammeraktion gestartet.

Elia Ajam: Wir sind heute hier, weil bundesweit gegen den Bau neuer Autobahnen protestiert wird. Hinter uns auf der Baustelle von der A143 haben Aktivisti von „Ende Gelände“ ein Banner aufgehangen (Klimagerechte Verkehrswende jetzt! #KeineA143).

Rosalie Kamm: Wir sitzen hier vor der Kulisse des Naturschutzgebiet „Saaletal“. In diesem Naturschutzgebiet ist eine Vielzahl von seltenen Tier- und Pflanzenarten beheimatet.

Niels Gruhne: Das Elektroauto wird niemals rechtzeitig das Verbrennungsauto ersetzen. Das Lithium für Elektroautos kommt aus Bolivien, seltene Erden kommen aus dem Kongo und dort werden Bürgerkriege geführt für die Batterien unserer Elektroautos. Deshalb sagen wir, globale Gerechtigkeit ist mit dem Elektroauto unvereinbar.

Elia Ajam: Während die Länder des Globalen Nordens die meisten Emmissionen verursachen und die Klimakrise weiterhin anheizen, leiden jetzt schon Menschen im Globalen Süden unter extremen klimatischen Veränderungen und Katastrophen.

Rosalie Kamm: Wir fordern eine sozial gerechte und ökologisch vertretbare Mobilitätswende.

Niels Gruhne: Die Bundesregierung plant in den nächsten zehn Jahren 850 Kilometer neue Autobahnen zu bauen. Wir sind mitten in der Klimakrise.

Elia Ajam: Alle Menschen müssen uneingeschränkt und unabhängig von ihrem Einkommen Zugang zum öffentlichen Nahverkehr haben.

Rosalie Kamm: Solidarisiert euch! Werdet selbst aktiv!

Call für Programm-Beiträge

Klimacamp Leipziger Land
Bildungs- und Mitmachprogramm
30. August – 02. September 2021

Wie reiche ich etwas ein?
Einreichungen sind bis zum 20. Juli 2021 – 13:12 Uhr (Frist wurde noch einmal verlängert) möglich unter: >https://event.klimacamp-leipzigerland.de/2021/cfp
Bei Fragen kannst du dich an programm@klimacamp-leipzigerland.de wenden.

Welche Art von Kursen und Workshops suchen wir?
> interaktive Kurse und praktische Workshops lieber als akademische und theoretische
>
Vielfalt ist wichtig und alle Themen, die zum Klimacamp passen, sind willkommen
> erwünscht sind insbesondere Kurse und Workshops zu den diesjährigen Themenschwerpunkten: Mobilität, Gerechtigkeit und Flucht
> Ausgeschlossen sind Themen, die sexistische, rassistische und homophobe Inhalte und Verschwörungstheorien reproduzieren
> Kurse und Workshops auf Englisch oder Deutsch – andere Sprachen können angeboten werden mit individuellen Absprachen zum Dolmetschen
> niedrigschwellige Angebote zum Erleben der sozial-ökologischen Transformation für junge Menschen (Kinder/Jugendliche)
> Kurse geleitet von BIPoCs und LGBTIQs

Welches Format kann mein Kurs oder Workshop haben?
vieles ist denkbar, z.B.:
>
von einmal 1,5h bis zu jeden Tag mehrere Stunden
>
praktische Workshops
>
Diskussionsrunden
>
kreative Methoden
>
künstlerische Formate mit Theater/Tanz/Musik
>
Exkursionen
>
Formate für junge Menschen
> Formate und Methoden für Menschen mit unterschiedlichem Vorwissen
>
Ganz andere, überrascht uns!

Mögliche Themenbereiche:

Mobilität:
Autoindustrie, E-Mobilität und deren Folgen
Flugindustrie und Flugverkehr
Mobilität während der Covid-19-Pandemie
ÖPNV und Fahrradverkehr
Stadt-Land-Unterschiede
Bewegungsfreiheit, globale Mobilität

Flucht:
Europas Außen- und Grenzpolitik
Asyl- und Aufenthaltsrecht in Theorie und Praxis
Abschiebungen und Verhinderungsstrategien
Fluchtrouten und Unterstützungsstrategien

Sozial-ökologische Transformation:
• Klimagerechtigkeit
Zapatistas
Ernährungssouveränität
Landwirtschaft und Tierhaltung
Infrastruktur und Energie
Utopien und Zukunftswerkstätten
Queer-Feminismus und Gendergerechtigkeit
Finanzmärkte und Coronahilfen
Neokolonialismus und imperiale Lebensweisen

Antirassismus:
Was ist Rassismus?
Kritisches Weißsein und kulturelle Aneignung
Klimagerechtigkeit und Klimawandel als Fluchtursache
Kapitalismus und Rassismus
Post- und Neokolonialismus
BIPoC Empowerment
Widerstandsgeschichten

Antifaschismus:
Klimabewegung und rechte Ideologien
Bundestagswahl 2021: Bedeutung einer AfD-Regierungsbeteiligung
Kriminalisierung der linken Szene und unverhältnismäßige Polizeigewalt

Praktisches/DIY:
Werkstätten und Repair-Cafés
Skill-Sharing (kollektive Selbstorganisation, Argumentations-trainings, Basisdemokratie, …)
Aktionstraining
Vernetzungs- und Austauschräume
Gelebte Utopie
Bewegungs- und Körperarbeit

Für welche Programmformate sind Einreichungen möglich?

Format

Länge

Erklärung

Einreichung über Call

Zahl der Teilnehmenden (TN)

TN müssen sich anmelden?

Wo wird das angekündigt?

Kurs

Zusammenhängendes Format von vier Sessions à 2,5h, fester Slot vormittags oder nachmittags, täglich vom 30.08. bis 02.09.

Kurse sind klar vorbereitet, bauen aufeinander auf, widmen sich einem Thema des Calls

ja

20-30

ja

Programmheft, Online,

Infotafel Camp

Workshop

Session von 1,5-2,5h, auch mehrere Slots möglich, zwischen 30.08. und 02.09.

Workshops sind auch vorbereitet, aber Länge und Fokus sind offener als Kurse

ja

offen

ja

Programmheft, Online,

Infotafel Camp

Open Space

Session von 1,5-2,5h, auch mehrere Slots möglich, zwischen 30.08. und 02.09.

Open Space kann vorbereitet sein, aber wird auf dem Camp spontan eingereicht

nein

offen

nein

Infotafel Camp

Was sind die Rahmenbedingungen für die Kurse und Workshops?
Die Veranstaltungen sollten in einem Zelt oder draußen durchführbar sein und eventuellen Materialbedarf geringhalten.
Es besteht von unserer Seite KEIN Zugang zu elektronischen Hilfsmitteln.
Grundsprachen des Camps sind Deutsch und Englisch. Workshops können auch auf anderen Sprachen angeboten werden. Dolmetscher*innen für Englisch, Französisch und Spanisch können bei Bedarf organisiert werden, für andere Sprachen sollte es im Einzelfall vorher abgesprochen werden.
Die Referent*innen werden, wie alle Teilnehmenden, im eigenen Zelt auf dem Camp schlafen und von der Camp-Küche versorgt. Wenn für Referent*innen ein Bedürfnis nach einem Honorar besteht, kann dies im Einzelfall geklärt werden, es ist aber nicht allgemein möglich.

Wann bekomme ich Bescheid?
Wir werden die Kurs- und Workshop-Vorschläge bis Mitte Juli sichten, das Programm zusammenstellen und uns dann Mitte/Ende Juli bei euch melden.

Bring dich ein beim Klimacamp 2021!

Die Klimacamp-Crew sucht Verstärkung!

Corona ist (in Europa) langsam auf dem Rückzug, die Klimakrise aber nimmt weiter Fahrt auf. Zeit, unser Klimacamp aus dem Digitalen wieder in die reale Welt zu bringen: Wir werden in räumlicher und inhaltlicher Nähe zum Flughafen Leipzig ein Klimacamp zum Thema Mobilitätsgerechtigkeit veranstalten und suchen noch Menschen zum mitorganisieren.

Wir wollen einen Ort der Bildung, der Begegnung und des Skillshares, aber auch der politischen Aktion schaffen und die zaghaften Erfolge der letzten Jahre in Richtung Energiewende auch im Thema Verkehr anstoßen. Raus aus der Grube, rauf auf die Piste! Ein weiterer Themenschwerpunkt rund um das Themenfeld globale Klimagerechtigkeit und Migration wird an die Abschiebepraxis am Flughafen und den bisherigen Inhalten zu (Anti-)Rassismus anknüpfen.

Wir sind ein basisdemokratischer und selbstorganisierter Kreis von Menschen aus Leipzig und seinem weiteren Umland, die dieses Klimacamp organisieren. Wenn du Lust hast, dich um Themenbereiche wie das Bildungsangebot, politische (direkte) Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Logistik, Bar oder das Campleben zu kümmern, bist du herzlich eingeladen, mitzumachen. Erfahrung ist hilfreich, aber auch Neulinge werden immer gebraucht!

Der beste Zeitpunkt einzusteigen ist das

nächste Orgakreistreffen von Freitag, den 6. bis Sonntag, den 8. August (analog in Leipzig)!

Hast du Lust mitzumachen? Dann melde dich unter info [at] klimacamp-leipzigerland.de und wir schicken dir alle Infos. Melde dich auch, wenn du mitmachen willst aber dieses Wochenende keine Zeit hast und wir schicken dir die Infos zu weiteren Treffen.

Klimacamp Leipziger Land 2021

Nachdem es im Herbst 2019 die gute Nachricht für Pödelwitz gab, dass es von der Abbaggerung verschont bleibt, möchten wir dieses Jahr unser Augenmerk auf einen weiteren großen Klimasünder im Leipziger Umland richten: den Flughafen Leipzig/Halle.

Der Flughafen und sein weiterer Ausbau stehen nicht nur für ein unsinniges Weiter-so in Politik und Wirtschaft. Es zeigt sich auch, dass nicht im Zeichen der dringend notwendigen Verkehrswende gehandelt wird. Die Mitbestimmung von Anwohner:innen und Betroffenen des Klimawandels sowie der fortschreitende Klimawandel allgemein werden einfach übergangen. Das ist nicht mehr zeitgemäß und auch nicht mehr tragbar!

Wir möchten mit Euch gemeinsam für eine gerechte Mobilität für Alle kämpfen. Podien, Workshops, Kurse, aber auch Aktionen und ein gutes Miteinander auf dem Camp organisieren: gemeinsam kochen, zelten, Pläne schmieden, empowern, Utopien leben & die Trockentoiletten putzen.

Der Zeitraum wird vom 27. August – 07. September 2021 sein & der Ort irgendwo in der Nähe des Flughafens.